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Wissen › FAQ
Wann werden Kunstlinsen eingesetzt?
Die Linse des Auges wird weniger elastisch, und kann deshalb nicht mehr so gut „auf scharf stellen“. Das ist ein altersbedingter Zustand, und nicht besonders erschreckend, da er eigentlich schon normal ist. Um dies jedoch zu kompensieren kann eine Kunstlinse eingesetzt werden. Das menschliche Auge erhält damit wieder eine flexible Linse, die in der Lage ist das Auge fast so gut arbeiten zu lassen, wie das in der Jugend der Fall war.
Ein weiterer Grund für den Einsatz einer Kunstlinse kann der graue Star sein, eine Krankheit bei der Symptombedingt, die Linse eines, oder beider Augen eintrübt. So verliert der Mensch immer mehr an Sehkraft, und das Katarakt kann zur vollkommenen Erblindung führen. Wird hier rechtzeitig interveniert, und eine Kunstlinse eingesetzt, kann die defekte Linse entfernt werden, bevor das gesamte Auge ernsthaft Schaden genommen hat.
Ebenfalls kann ein Unfall zur Notwendigkeit einer Kunstlinse führen. Bei einer Verletzung des Auges, bzw. der Linse, kann es sehr schnell dazu kommen, das die Linse im Auge durch unsachgemäße Rettungsversuche, wie z.B. ausreiben, ein Auge beschädigt wird. Bei einer entsprechend starken Beschädigung kann eine Kunstlinse nicht nur das Augenlicht retten.
Die Operation, bei der eine Kunstlinse eingesetzt wird, ist schnell und einfach. Sie verursacht kaum Schmerzen, da das Auge keine eigenen Nerven hat, die Schmerz so schnell leiten würden. Im ersten Schritt wird in dieser OP die körpereigene Linse entfernt. Sie wird, so gefährlich es klingen mag, einfach herausgeschnitten.
Dafür macht der Arzt einen feinen Schnitt, und entfernt die Linse. Dann wird die neue Linse eingesetzt, und die wunde verschlossen. Bereits nach wenigen Tagen kann getestet werden, in welcher Form die neue Linse angepasst wurde, wie sie funktioniert, und ob der Patient eine Besserung verspürt.
