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Wie entsteht Grauer Star?
Der Kern besteht aus Eiweiß, das sich im Laufe der Jahre im Kern weiterbildet, und so das Auge schwerer wird. Ähnlich wie die Haare des Manschens grauer werden, werden auch die Augen schwächer und das Eiweiß bildet sich an. Das Problem beim Katarakt ist, dass man eigentlich nichts dagegen tun kann, ihn aufzuhalten.
Es gibt verschiedene Medikamente, denen nachgesagt wird, dass sie den Katarakt eine Zeit lang aufhalten können, aber versprechend sind diese Medikamente nicht gerade. Wenn der Linsenkern erst einmal sehr dick geworden ist, bemerkt der Patient, dass er Teile des Sehfelds nicht mehr richtig erkennt. Was wie ein grauer Schleier beginnt, wird im fortgeschrittenen Stadium zu einem größeren schwarzen Fleck, und der Patient muss sich jetzt für eine Katarakt Operation entscheiden, die den schweren Kern aus dem Auge aspiriert.
Bei diesem in Deutschland sehr häufig durchgeführten Eingriff, wird mit Hilfe eines Phacogeräts, das mit Ultraschall arbeitet, die natürliche Linse erst zerkleinert, und dann vorsichtig aus dem Auge abgesaugt. Der Patient bekommt nun eine Kunstlinse eingesetzt, die die natürliche Linse ersetzen soll. Es wird vorher ausgerechnet, welche Dicke die natürliche Linse hat, und ob der Patient kurzsichtig oder weitsichtig ist.
Dann wird die Dioptrienstärke, also die Dicke der Linse ausgewählt, und dem Patienten eingesetzt. Die Operation dauert in der Regel nicht länger als eine halbe Stunde, und man ist dank einer Tropfanästhesie von den Schmerzen befreit. Nach ein paar Tagen schon, kann der Patient das Krankenhaus oder die Klinik verlassen, und wieder beschwerdefrei gucken. Eine Graue Star Operation wird in Deutschland von den meisten Krankenkassen übernommen, da es sich um eine Volkskrankheit handelt.
Es gibt in den meisten Großstädten Spezialisten, die eine Katarakt operieren können, und man sollte sich von seinem konservativen Augenarzt eine Überweisung zu einem Fachspezialisten geben lassen.
