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Wissen › Lexikon

Aniridie




Die Aniridie ist eine angeborene und seltene Hypoplasie der Iris (Regenbogenhaut) des Auges. Synonyme sind Irideremie sowie Irisaplasie. Es wird auch oft die Fehlentwicklung der Netzhaut am Ende des hinteren Augapfels damit verbunden, welches den Sehkraftverlust bedeutet. Die Erkrankung kommt herkömmlich bei beiden Augen vor.

Die Symptome der Krankheit können sowohl außerhalb der Augen und in den Augen auftreten. Da die Regenbogenhaut (Iris) den Lichtfluss regelt, der das innere Auge erreicht, sind Aniridie - Patienten oft lichtempfindlich, Kontaktlinsen mit künstlicher Iris oder getönte Brillengläser können zum Schutz beitragen.

Die Aniridie wird auch mit entwicklungstechnischen oder gesundheitlichen Krankheiten in Verbindung gebracht, sowie die Ablösung der Augenlinse, Nystagmus, Gewebsschwund der Fovea, Grüner Star, Grauer Star, sowie diverse Sehnerv- und Hornhauterkrankungen.