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Wissen › Lexikon

Basaliom



Das Basaliom ist der am häufigst auftretende bösartige Augenlidtumor.

Er entsteht durch die Entartung von Hautzellen in der Basalschicht der Epidermis. (Oberhaut)
Das umliegende Gewebe, sogar Knochen und Knorpel werden durch unvermindertes Tiefenwachstum schwer geschädigt.
Aufgrund seiner geringen Metastasenbildung von nur 0,03 % wird er als semimaligne (halbbösartig) bezeichnet.

Der Hauptrisikofaktor ist häufige Sonnenbestrahlung bzw. UV-B Licht.
Deshalb ist er bei älteren Menschen und in südlichen Ländern häufiger, aber allgemein erkranken dunklere Hauttypen seltener.

Symptome
Knötchen mit Äderchen durchzogen, gerötet oder blutig.
Später geschwürartig, blutverkrustet mit schlechter Heilung.

Als Vorbeugung sollte Sonnenschutzcreme auch auf die Augenlider aufgetragen werden.

Behandlung: Vereisung, Lasertherapie, Basaliom-Operation (Exzision)

Komplikationen: Rezidive.