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Wissen › Lexikon

Hornhautstroma




Das Hornhautstroma, auch wird in der Medizin
„Substantia propia“ genannt macht ca. 90% von der kompletten Hornhautdicken aus. Die Hornhaut besteht aus Fasern, Zwischensubstanzen und Zellen und kann in seiner Gesamtheit als Bindegewebe betrachtet werden. Auch empfindliche Nervenfasern sind im Stroma vorhanden. Kollagenfibrillen in der gleichen Richtung und Gitterstruktur sind innerhalb des Stromas in einer parallelen und lamellaren Anordnung zu finden. Diese verhindern, dass einfallendes Licht im Auge verstreut wird und dienen somit zum Schutz des Auges. Dass heißt das Licht wird vom Stroma der Hornhaut aufgenommen. In der Laserchirurgie muss ein Teil des Stromas abgetragen werden um die Fehlsichtigkeit zu beheben.