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Wissen › Lexikon

Inneren Grenzmembran




Die Netzhaut des Menschen besteht aus mehreren Schichten. Eine dieser Schichten ist die innere oder auch epiretinale Grenzmembran. Während die äußere Grenzmembran die Netzhaut mit einer undurchlässigen Membran abschirmt, ist die innere Grenzmembran die Grenze zwischen Netzhaut und Glaskörper. Beide Membranen sind vornehmlich verantwortlich für die Sehfähigkeit des Menschen, den sie enthalten Zellen, die für die Weiterleitung von Licht verantwortlich sind und zugleich die Netzhaut vor Verletzungen schützen.

Die innere Grenzmembran wird durch eine Basalmembran der sogenannten Müllerzellen gebildet. Die Müllerzellen der inneren Grenzmembran sorgen dafür, dass Stoffe aufgenommen werden können, die beispielsweise eine Netzhautablösung verhindern. Da diese Zellen in der inneren Grenzmembran auch eine lichtleitende Funktion haben, ist diese Grenzmembran auch für die Weiterleitung von Licht ins Augeninnere verantwortlich.