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Keratokonjunktivitis
Die Keratokonkunktivitis epidemica ist hoch ansteckend und wird durch Herpesviren hervorgerufen. Anzeichen hierfür sind ein oder zwei gerötete Augen, geschwollenes Ober- und Unterlid und oft schwellen auch die Lymphknoten hinter den Ohren an. Man hat ein Fremdkörpergefühl im Auge und es tränt und ist lichtempfindlich. Oft greift die Keratokonjunktivitis epidemica auch auf die Hornhaut über, man hat Schmerzen und ein beeinträchtiges Sehvermögen.
Nach vier Wochen ist sie meist ausgeheilt.
Die zweite Variante ist die Keratokonjunktivitis sicca, sie ist eine Entzündung der Horn- und Bindehaut. Meist wird sie durch eine Störung des Tränenflusses ausgelöst. Überwiegend sind ältere Menschen oder Personen mit Fazialisparesen und HIV betroffen, manchmal wird sie aber auch als Nebenwirkung von Medikamenten hervorgerufen.
Hier wird mit Augentropfen, zum Beispiel künstlicher Tränenflüssigkeit behandelt.