Themen

  • Lexikon
  • FAQ
 
 

Über uns

 
 
 

Wissen › Lexikon

Meibom Drüsen




Als Meibom Drüsen oder Tarsaldrüsen (glandulae tarsales) bezeichnet man die Talgdrüsen am Rand der Augenlieder. Diese enden am Knorpelrand (Tarsalplatte) und geben ein öliges Sekret ab, welche sich mit dem von der Tränendrüse abgegeben vermischt und die Aufgabe hat, die Tränenflüssigkeit nicht so schnell verdunsten zu lassen.

Umgangssprachlich bezeichnet man die eingetrocknete Flüssigkeit auch als „Schlafsand“.
Ist die Funktion genetisch eingeschränkt oder fehlend, so verdunstet die Tränenflüssigkeit schnell und man hat trockene Augen. Weiterhin kann das Entzünden des Lidrandes (Blepharitis) dazu beitragen, dass die Meibom Drüse ihre Funktion verliert.

Bei akuter Entzündung ist die Rede von einem Gerstenkorn (Hordeolum internum). Chronisch auftretend nennt man es Hagelkorn (Chalazion). Grund hierfür kann ein Verstopfen der Drüsenausführungsgänge sein.