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Wissen › Lexikon

Mikrokeratom




Ein Mikrokeratom wird in der Augenchirurgie zur Vorbereitung einer Laserkorrektur in den tieferen Hornhautschichten verwendet.

Es handelt sich hierbei um ein computergesteuertes, motorbetriebenes Miniskalpell. Mit diesem wird unter Steuerung des Operateurs, durch einen dünnen Schnitt (0,12 – 0,18 mm) in die oberste Schicht der Hornhaut, ein Gewebescheibchen (Flap) erzeugt.

Der Durchmesser des Flaps bestimmt sich durch einen Ansaugring, welcher der Fixierung des Augapfels während des Flapschnitts dient. Gute Mikrokeratome verfügen über verschiedene Größen, um den Bedürfnissen des Patienten entsprechend, den günstigsten Durchmesser wählen zu können.

Neuere Mikrokeratome haben mehr als einen Motor und verfügen zur besseren Handhabung über Vor- und Rückschub. Die Schneiden bewegen sich oszillierend.

Bei einigen Mikrokeratomen lässt sich der Schneidekopf auswechseln, so dass neben der Lasik auch die Epi-Lasik mit nur einem Gerät möglich ist.