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Wissen › Lexikon

PDT Photodynamische Therapie



Das Auge weist im Alter oft verschiedene Veränderungen der Netzhaut auf. Durch die PDT, die Photodynamische Therapie, können mittels Lasertechnik krankhafte Gefäße am Augenhintergrund verödet werden. Dies funktioniert, indem man mit dem Laser einen zuvor in die Vene gespritzten Wirkstoff aktiviert.

Die grünliche Substanz namens Verteporfin reagiert auf Licht, und somit können gezielte Behandlungen am Auge mit dem Laser stattfinden. Nach einer PDT sollte der Patient in den ersten Tagen seine Augen mit einer Sonnenbrille schützen, da die Augen sehr lichtempfindlich reagieren.

Auch die Haut sollte durch lange Kleidung geschützt werden. Nach einer PDT sind Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Kopfschmerzen bekannt.

Meistens können schlechte Gefäße an der Netzhaut verödet werden und somit eine Erkrankung gestoppt und weitere Schäden verhindert werden. Eine bereits geminderte Sehkraft allerdings
kann meistens nicht wieder erhöht werden.