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Pupille


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Die Pupille ist eine Öffnung in der Iris durch die das Licht in das Auge eintritt. Je nach Lichtstärke wird die Größe der Pupille von einem automatischen Regelkreis im Mittelhirn, genauer im Edinger-Westphal-Kern gesteuert. Das ist notwendig, um das Auge vor zu großer Lichtintensität zu schützen, aber auch um im Dunkeln noch soviel Rest- Licht wie möglich aufnehmen zu können.

Zur Anpassung der Pupillengröße werden zwei glatte Muskeln in der Iris eingesetzt, der Musculus sphincter pupillae verengt die Pupille, man nennt den Vorgang Miosis, während der Musculus dilatator pupillae sie erweitert, was als Mydriasis bezeichnet wird.

In den 70er Jahren entdeckte man, dass neben der Lichtintensität auch die Psyche Einfluss auf die Pupillengröße haben kann. Der Grund dafür ist eine indirekte Verbindung zum Limbischen System, das für Gefühle zuständig und auch in Lernprozesse involviert ist. Bei einer starken Erregung des Limbischen Systems kann folglich die Pupillengröße beeinflusst werden (z.B. „schreckgeweitete Augen“).