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Wissen › Lexikon

Pupillotonie




Die Pupillotonie ist eine Erkrankung der Pupille. Genauer gesagt ist bei einer Pupillotonie die Reizweiterleitung vom Gehirn zu den Muskeln, die für Öffnen und Schließen der Pupille zuständig ist, gestört.

Das kann durch eine Schädigung der entsprechenden Nerven geschehen. Ein typisches Anzeichen für eine Pupillotonie ist das nicht synchrone Schließen der Pupille bei Helligkeit: Die Pupille des einen Auges schließt sich, um weniger Licht ins Auge einfallen zu lassen.

Die Pupille des anderen, von der Pupillotonie betroffenen Auges, schließt sich nicht oder nicht genauso stark. Die Pupillotonie hat keine schwerwiegenden Folgen und wird daher in der Medizin als eher harmlos angesehen.