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Wissen › Lexikon

Sehschärfe


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In der Medizin bezeichnet man die Sehschärfe auch als Visus, die Fähigkeit des Auges, zwei nahe gelegene Punkte, voneinander getrennt wahrzunehmen. Die Sehschärfe wird in der Netzhautmitte, im Punkt des schärfsten Sehens, bestimmt.

Der volle Visus beträgt 1,0 bzw. 100% und nimmt meist im Laufe des Alters ab. Korrigiert werden kann ein Mangel an Sehschärfe durch eine Brille oder Kontaktlinsen. Eine Untersuchung der vorhandenen Sehschärfe wird üblicherweise durch Leseprobetafeln vorgenommen, die auf den Normalvisus geeicht sind. Augenoptiker verwenden zur Feststellung der Ist-Sehschärfe inzwischen auch computergestützte Methoden, die nach dem Prinzip des Refraktometers funktionieren.

Das natürliche Auflösungsvermögen kann jedoch je nach Tageszeit und Beanspruchung der Augen variieren.