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Wissen › Lexikon

Stauungspapille



Stauungspapille ist die medizinische Bezeichnung für eine Schwellung (Ödem) an der Austrittstelle des Sehnervs. Dieser Befund liegt meistens bei beiden Augen vor.
Ursachen können ein erhöhter Hirnschädelinnendruck oder auch Hirndruck sein, welcher durch einen Tumor, Entzündungen oder Infektionen im Gehirn ausgelöst werden kann.

Trifft keines dieser Ursachen zu, kann auch aufgestautes Hirnwasser Grund für den zu hohen Hirndruck sein. Auftreten tut die Stauungspapille nur bei langsamem und kontinuierlichem Ansteigen des Hirndrucks. Sie wird meistens begleitet von Sehstörungen oder Kopfschmerzen. Untersucht wird der Befund mit Hilfe der Spiegelung des Augenhintergrundes (Ophthalmoskopie) oder der Sonographie.

Bei Feststellung müssen sofortige Untersuchungen am Gehirn mittels Computertomographie oder Kernspintomographie erfolgen, die dann das weitere Vorgehen und bekämpfen der Ursachen bestimmen.