Themen

  • Lexikon
  • FAQ
 
 

Über uns

 
 
 

Wissen › Lexikon

Visuell evozierte Potentiale




Mithilfe der Ableitung visuell evozierter Potentiale (elektrischer Spannungsunterschiede) können Störungen der gesamten Sehbahn erfasst werden.
(Netzhaut, Sehnerven und Sehzentrum)

Untersuchung
Oberflächenelektroden werden am Hinterkopf fixiert.
Visuelle Reize (Fixierung auf ein Schachbrettmuster, mit schnellen Kontraständerungen oder blitzartiges Licht) sorgen für die Auslösung.
Die Reizantworten (die erzeugten Potentiale) werden vom Sehnerv über die Elektroden abgeleitet.

Beurteilung
Die Reizantwort sollte nach einer bestimmten Zeit und in eine gewissen Stärke erfolgen.
Neben Verzögerung der Potentialaktivität (Multiple Sklerose) und zu geringer Stärke (toxische Schädigung, z.B. Alkohol), kann beides kombiniert als ein Hinweis auf eine Sehnervenentzündung auftreten.

Wichtig bei der Beobachtung der Multiplen Sklerose, zum Erkennen von Durchblutungsstörungen und Entzündungen der Sehnervenregion und zum Ausschluss von Tumoren.