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Wissen › Lexikon

Vitrektomie



Bei einer Vitrektomie werden durch einen chirurgischen Eingriff Teile des Glaskörpers entfernt. Indikationen hierfür sind eine diabetische Retinopathie, Netzhautablösungen oder Glaskörperblutungen.

Nach der Entfernung werden die Glaskörperteile untersucht. Besteht eine Netzhautablösung oder Netzhautlöcher, werden diese gleich bei der Vitrektomie mit versorgt. Ebenfalls können während diesen Eingiffs Fremdkörper die ins Auge gelangt sind entfernt werden, was somit zur Verbesserung der Prognose bei Augenverletzungen führt.

Bei diesem Eingriff werden insgesamt drei Zugänge in das Auge gelegt. Einen für eine Infusion (um den Druck aufrecht zu erhalten), einen für die Instrumente und einen für die Lichtquelle. Häufig kommt es nach einer solchen Operation zur Ausbildung eines Katarakts (grauer Star), daher wird die Operation nur durchgeführt wenn es unbedingt notwendig ist.