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Die Risiken bei Augenlifting

22.04.2010 - Quelle: Direkt zur Quelle...

Augenlifting erfreut sich in Deutschland einer immer größeren Beliebtheit. Alleine 2005 wurden 700.000 Schönheitskorrekturen nur am Augenlid vorgenommen. Etwa jede vierte Operation wurde zum Desaster.
Das die Lidkorrektur zu den gefährlichsten kosmetischen Operationen gilt, liegt auf der Hand. Bei keiner anderen kosmetischen Chirurgie kommt man so nah an einem Organ und besonders an das empfindliche Auge.
Das Augenlid ist ein Teil des Auges, ähnlich den Lippen des Mundes, wird zu viel entfernt droht das Auge auszutrocknen, da das Auge nicht mehr richtig geschlossen werden kann.

Bei der „Verjüngung“ der Lider geht es nicht nur darum, erschlaffte Haut von Ober- oder Unterlid zu entfernen, sondern auch das Fettgewebe zu reduzieren, das vor der Augenhöhle hervorquillt.
Das Problem bei der Entfernung des Fettgewebes ist, dass man den Muskeln sehr nahe kommt und wenn dieser dann getrennt wird, fällt das Lid herab, danach kann es zu einem Ektropium (Tropfauge) kommen.
Die größte Gefahr herrscht, wen man beim entfernen des Fettgewebes zu nah am nasalen Bereich kommt und es dort dann zu inneren Nachblutungen kommt, besonders gefährdet ist man dann, wenn man einen Druckverband bekommt. Dieser kann nämlich dann durch die innere Blutung den Sehnerv zerquetschen und nach zwölf Stunden kann das Auge erblindet sein.

Die Nachsorge ist unverzichtbar, da immer noch Entzündungen auftreten können, die den Augapfel verletzen können. Nach zwei bis drei Tage wäre das Auge irreparabel geschädigt.